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Der Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS und der Busbetrieb Solothurn und Umgebung BSU beschaffen gemeinsam fünf Elektrobusse. Die e-Busse werden vom Schwedischen Nutzfahr-zeug-Hersteller Scania produziert und im Frühjahr 2022 bei RBS und BSU in Betrieb genommen. 

Die Ausschreibung für die fünf e-Busse ist nach öffentlichem Beschaffungsrecht erfolgt. Vier Anbieter haben ihre Offerte eingereicht, den Zuschlag erhält Scania, da deren Angebot die Beschaffungskriterien am besten erfüllt. Es läuft die gesetzlich vorgegebene Beschwerdefrist von zehn Tagen. 

Die Coronakrise hat ihre Spuren auch beim BSU hinterlassen: 2020 zählte der BSU ein Minus von rund 2 Millionen Fahrgästen und 1,6 Mio. CHF weniger Verkehrseinnahmen als im Vorjahr.    

Statt wie 2019 7,2 Millionen hat der BSU 2020 nur noch 5,2 Millionen Fahrgäste transportiert. Dieser Rückgang von 28 Prozent zeigt sich auch in den Fahrausweisverkäufen: Diese lagen 2020 um rund 20 Prozent oder CHF 1.6 Mio. unter dem Vorjahresniveau. Der im Rechnungsjahr 2020 erwirtschaftete Verlust wird mit vorhandenen Reserven gedeckt. 

Der BSU bietet seinen Fahrgästen ab Fahrplanwechsel am Sonntag, 13. Dezember 2020 zahlreiche Angebotsverbesserungen an, wie Taktverdichtungen und optimalere Anschlussverbindungen. Die bestehende Linie 16 wird getrennt. Daraus entstehen die neue, verkürzte Linie 16, und die neue Linie 15, welche «Steinhof» via «Burgäschi» mit «Aeschi Dorf»/«Aeschi Kirche» verbindet. Ebenfalls neu in Betrieb geht die Linie 17. Diese verkehrt zwischen «Gerlafingen Bahnhof» und «Luterbach Attisholzstrasse» via Biberist–Derendingen.

Der BSU hat in den letzten Wochen eine Trennscheibe für den Fahrerbereich entwickelt und seine Busflotte damit ausgerüstet. Dieser Spuckschutz bietet einen zusätzlichen Schutz für Fahrgäste und Fahrpersonal – ohne dass Serviceleistungen wie etwa der Ticketverkauf im Bus eingeschränkt werden. 

Die Trennscheibe ist aus Glas, wird direkt auf der «Fahrertür» montiert und hat eine Öffnung für den Ticketverkauf. 

Ab heute, 10. August 2020, verkehrt die neue BSU-Expressbus-Linie 10 ab Hauptbahnhof Solothurn ins Areal Attisholz-Süd. Die neue Linie bedient von Montag bis Freitag, jeweils morgens, mittags und abends, ab «Solothurn, Hauptbahnhof» die Haltestellen «Luterbach, Nordstrasse» und «Luterbach, Attisholzstrasse» ohne Zwischenhalte.

Der BSU wird in Koordination mit der öV-Branche Schweiz und unter Berücksichtigung des entsprechenden Schutzkonzeptes per 11. Mai 2020 wieder zum Normalfahrplan zurückkehren. Das Moonliner-Angebot bleibt weiterhin eingestellt. 

Der Busbetrieb Solothurn und Umgebung BSU passt seinen Fahrplan gemäss den Vorgaben von BAV, SBB und Postauto an. Die Änderungen treten ab Mittwoch, 25.

Seit 20 Jahren fährt der Busbetrieb Solothurn und Umgebung BSU in den frühesten Morgenstunden die Chesslerinnen und Chessler zuverlässig mit Extrabussen nach Solothurn zur traditionellen Chesslete. Im Jubiläumsjahr standen dafür 13 Gelenk- und 4 normale Busse im Einsatz. Die 17 Extrabusse befördertenüber 1’500 Fasnächtler nach Solothurn.

Der BSU bietet seinen Fahrgästen ab Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 zahlreiche Angebotsverbesserungen an: Auf der Linie 1 zwischen Derendingen und Solothurn und auf der Linie 2 zwischen Solothurn und Gerlafingen verkehren zusätzliche Buskurse. Die Abfahrtszeiten der Buslinie 3 und 6 werden in Lohn-Lüterkofen, respektive in Biberist auf die Ankunftszeiten des RegioExpress RBS angepasst. Auf der Linie 5/7 und 9 wird das Angebot ausgebaut.

Hier die Änderungen im Überblick:

Mit knapp 7 Millionen Fahrgästen und einem Betriebsgewinn von rund 407'000 CHF war der BSU auch 2018 gut unterwegs. Anlässlich der Generalversammlung in Solothurn konnten der scheidende Verwaltungsratspräsident Ulrich Bucher und Direktor Fabian Schmid Erfreuliches berichten.